Erst 30. Doch alt genug, um erfahren zu sein.
Als Holger Prochnow 1979 REPRO Elektronik gründet ist er in der Branche längst zuhause. Seit 25 Jahren, um genau zu sein. Denn bereits seit 1953 repräsentiert die Familie im Rhein-Main-Gebiet Bauteile wie Stecker und Kabel. Beziehungen zu Marken wie Harting, EBE, Lapp oder Bechtold reichen in diese Zeit zurück.
Die 80er: Räumliche Grenzen sind erreicht. Die der Ideen noch lange nicht.
Die erste Firmenadresse in Frankfurt, am Wohnsitz, wurde schnell zu klein, auch mit den Kellerräumen als Lager. Im neuen Firmensitz in Oberursel am Taunus ist mehr Platz. Die stattliche Lagerhalle plus Büro bietet Raum für Wachstum und sogar eine
Kabelkonfektionierung. Gute Beziehungen, mehr Mitarbeiter, der Ausbau von Maschinen- und Werkzeugpark, eine wachsende Produktpalette mit Namen wie AMP (heute Tyco), Marquardt, Schurter und Bernstein. Und schon bald das alte neue Problem: Die Grenzen der Räumlichkeiten sind erreicht. Daran konnte auch die Trennung von Herstellern, die den REPRO Anspruch an Qualität nicht erfüllen, nichts ändern. Die Suche nach Standort Nummer drei beginnt.
Die 90er: Visionen wachsen weiter. REPRO auch.
Neu-Anspach ist nicht weit und bietet, was das 45-köpfige REPRO Team sucht: Platz für Ideen, Wachstum und ein gut sortiertes Warenlager. Neben der Fertigung vor Ort kommt 2001 das REPRO Werk in der Ost-Slowakei dazu, in die aktuell nahezu die gesamte Fertigung ausgelagert ist, ausgenommen Sonderfertigungen.
Nimmt es persönlich: Die neue Geschäftsleitung.
Holger Prochnow hat sich heute aus dem operativen Geschäft verabschiedet. Seit 2009 leitet Renate Olschewski-Prochnow REPRO Elektronik, unterstützt von Geschäftsführer Dieter Ahlers und seinem tiefgehenden Branchenwissen.